Phantasialand: Übertreiben und künstliche Wartezeitenerhöhung können sie

Am vergangenen Mittwoch, den 30.10.2019, besuchten wir das Phantasialand in Brühl. Zwar eine äußerst teure Angelegenheit für 49,50 €, aber dafür waren die Wartezeiten durchweg relativ kurz, aber nur relativ. Unser erster Weg führte vom Eingang Berlin zum „Weltweit besten VR-Coaster“ Crazy Bats, eine völlige Übertreibung, wie sich herausstellen sollte.

Bei Crazy Bats viel nämlich einiges Negatives auf. Seien es mitten im Weg stehende Mülleimer oder die Tatsache, dass bereits um 10:15 Uhr die Q-Line schon so massiv verdreckt war, dass das wirklich nicht mehr schön war. Auch die Tatsache, dass Vandalismus auch im Phantasialand zunehmend ein Thema wird, machte den Anblick nicht unbedingt freundlicher. Entgegen der elektronischen Wartezeitanzeige, die 30 Minuten anzeigte, warteten wir satte 60 Minuten und im Bahnhof angelangt war klar, wieso: Es waren nur zwei Züge im Betrieb und von diesen Zügen waren auch noch sechs Reihen gesperrt, was die Kapazität dramatisch reduzierte. Außerdem funktioniert das Transportsystem der Brillen nicht, die Brillen werden im Zug verteilt, was nochmal Zeit kostet. Aber das soll nicht das erste Mal gewesen sein, dass die Wartezeit künstlich hoch gehalten wurde. Die schlechten Texturen im Wartebereich waren wirklich nicht ansehnlich, eine Umthematisierung extrem lieblos geschehen. Die Fahrt selbst ist so relativ komfortabel, das Thema wird jedoch nicht klar, die Brillen vor allem auf der Nase und an den Ohren unkomfortabel. Außerdem liefen Fahrt und
Film teilweise asynchron, was bei einigen Personen sehr schnell zu Unwohlsein führen kann.

Danach ging es zu Winja’s Fear und Force, die glücklicherweise relativ geringe Wartezeiten aufwiesen, doch auch hier gab es einen Wermutstropfen, denn in der Q-Line flogen erneut Tauben umher und die Mitarbeiterin von Winja’s Force (links) war extrem unfreundlich und kaute mit offenem Mund Kaugummi.

Daraufhin besuchten wir dann Taron, wo man offensichtlich kein Personal zur Verfügung hatte, um die Bahn ordentlich betreiben zu können, denn die Unload Station wurde nicht genutzt. Stattdessen mussten die Fahrgäste auf der rechten Load-Seite einsteigen, lange Staus und daraus resultierende Wartezeiten waren die Folge.

Alles in allem ein sehr teurer Tag für relativ wenig Positives, aber im Wintertraum sieht man sich wieder und wir wollen hoffen, dass es dann besser ist.

Basti

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