Halloween Horror Festival 2019: Besuch Nr. 1

Gestern nach der Arbeit ging es in Richtung Movie Park Germany, um endlich das Halloween Horror Festival zu besuchen. Folgende besondere Attraktionen werden dort dieses Jahr angeboten:

  • Hostel (Maze* ab 18 Jahren)
  • Es 4D (Kinofilm im 4D-Kino ab 18 Jahren)
  • Circus of Freaks (Maze* ab 16 Jahren)
  • Wrong Turn (Maze* ab 16 Jahren, aufpreispflichtig)
  • Slaughterhouse (Maze* ab 16 Jahren)
  • Project Ningyo (Maze* ab 16 Jahren, Neuheit 2019 am Ort des früheren Deathpitals)
  • Campout (Maze* ab 12 Jahren)
  • Insidious Chapter 2 (Maze* ab 16 Jahren)
  • Walking Dead Breakout (Maze* ab 16 Jahren, aufpreispflichtig)

Da mein letzter Besuch des Movie Park bereits einige Zeit her ist und wir erst gegen 18 Uhr vor Ort waren, haben wir leider nicht alles geschafft, sodass einiges noch an unserem traditionellen Besuch am letzten Saisontag erledigt werden muss.

Obgleich die Warteschlange bei Wrong Turn verhältnismäßig kurz war, betrug die Wartezeit 45 Minuten, was der Tatsache geschuldet war, dass nur sehr kleine Gruppen von ca. 10 Personen hineingelassen wurden, Sonderwünsche beim Betreten der Maze (bspw. Gruppengröße) wurden erhört, was sehr erfreulich war. Für die, die nicht wissen, was Wrong Turn ist: Bei der Horrorattraktion Wrong Turn im Movie Park Germany, die sich im alten Ice Age Gebäude befindet, geht man nur mit einer Lampe, die manchmal ausgeht oder beginnt zu flackern. Die Gruppengrößen variieren von 1-4 Personen und man geht durch die alte Fahrrinne von Ice Age. Die grundlegende Szenerie ist so geblieben, jedoch verstecken sich hinter jeder Ecke Monster, die einen nicht nur erschrecken, sondern auch wirklich gruseln. Grundlegende Veränderungen zum letzten Jahr sind jedoch nicht auszumachen, was den plötzlichen Aufpreis von 5,00 € nicht rechtfertigt.

Project Ningyo steht im Studio des alten Deathpitals und konnte leider nicht so überzeugen, wie es das Deathpital tat. Vor allem die Tatsache, dass man im wirklichen Horror-Teil durchgehend die Hallendecke sehen konnte, raubte einem die Spannung doch sehr. Außerdem waren (meines Wissens nach) keine Scare-Buttons** verwendet worden, was das Deathpital erst interessant gemacht hat. Die Gerüche sind auch nicht mehr so streng, wie früher. Obgleich die Attraktion so prinzipiell sehr schön gestaltet ist, fehlt teilweise wirklich die Liebe zum Detail und das merkt man.

Außerdem besuchten wir zum ersten Mal die Hypnose-Show von Stephan Nölle, dem Sinnverwirrer (Foto auf Instagram) Eine wirklich ausgezeichnete Show, die sich am Ende jedoch leider etwas zieht und (vor allem, wenn man noch viel zu tun hat) wirklich zeitraubend ist.

Von den Horror-Attraktionen haben wir leider nicht mehr geschafft, hier ist, was mir sonst noch aufgefallen ist:

Star Trek™: Operation Enterprise fährt sich immer schlechter. Vor allem in der letzten Helix mit 270° Wendung fährt der Zug doch sehr ruckelig, was auf jeden Fall zu einem Punktabzug in der Bewertung führt. Ferner waren auf dem Wartungsgleis Schweißlichter zu sehen: Der zweite Zug scheint also nicht betriebsbereit zu sein.

Der High Fall bleibt dieses Jahr leider ohne die obligatorische Beleuchtung, was sehr schade ist, da es ein Highlight war. Die Aussicht aus 58 Metern Höhe war aber trotzdem atemberaubend und es ist einmal mehr aufgefallen, dass der High Fall der intensivste Freifallturm mindestens Deutschland, wenn nicht sogar Europas ist.

Spätestens Montag folgt dann der Saisonabschlussbericht

Bis dahin

Basti

*Horrorlabyrinth / Eine Einrichtung bei der man in Gruppen durch eine vorgefertigte Strecke, vollgestopft Horroreffekten geht

**Scare-Buttons sind Knöpfe, die die Schauspieler in Mazes* auslösen und damit zumeist einen lauten Soundeffekt und eine kleine Lichtershow starten, um den Besucher zu erschrecken.

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